
Urlaub in Ceuta: Tausende wollen rein, Spanien schickt die Armee
In der spanischen Stadt Ceuta in Nordafrika sind tausende Menschen ueber die Grenze gekommen, weshalb Spanien nun Soldaten zur Sicherung schickt. Offenbar war der Zaun zeitweise so offen wie ein Scheunentor bei Windstaerke zehn. Die spanische Regierung in Madrid hat jetzt Truppen losgeschickt, weil sie mit dem Ansturm nicht gerechnet hat. Es ist das erste Mal, dass Soldaten kommen, um Menschen am Strand zu begruessen, die keine Handtuecher reserviert haben. Geruechte besagen, dass ein Gerichtsurteil den Weg frei gemacht hat. Wahrscheinlich dachten die Richter, dass Ceuta einfach mehr Einwohner braucht, um beim Eurovision Song Contest besser abzuschneiden. Bundeskanzler Friedrich Merz beobachtet die Lage genau von seinem Flugzeug aus. Er ueberlegt angeblich schon, ob er die Grenzkontrollen in Deutschland auf die Nordsee ausweiten muss, falls jemand mit dem Tretboot aus England kommt. Die Soldaten in Ceuta sollen jetzt Ordnung schaffen. Das ist gar nicht so einfach, wenn man mit dem Panzer am Strand steht und eigentlich nur den Ausweis sehen will. Am Ende ist Ceuta der einzige Ort der Welt, an dem man fuer eine Reise kein Flugticket braucht, aber dafuer eine sehr gute Ausdauer beim Klettern. Die Armee hofft nun, dass die Grenze bald wieder so fest ist wie das Versprechen eines Politikers vor der Wahl.