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Das neue Ausbildungsjahr hat begonnen und viele junge Menschen entscheiden sich jetzt ganz bewusst für eine Lehre im Handwerk statt für ein Informatik-Studium. Die Bewerberzahlen steigen massiv an, weil Chatbots zwar Hausarbeiten schreiben, aber im Keller keine kaputten Rohre flicken können. Wer heute eine Ausbildung zum Klempner macht, hat einen krisensicheren Job. Ein Computer kann vielleicht die Relativitätstheorie erklären, aber er scheitert kläglich daran, eine Wand gerade zu verputzen. Die neue Angst vor der Künstlichen Intelligenz treibt die Jugend direkt unter die Spülbecken der Nation. Während Software-Entwickler um ihre Jobs bangen, sitzt der Azubi auf der Baustelle und lacht sich ins Fäustchen. Wenn der Roboter versucht, eine Steckdose zu montieren, bekommt er höchstens einen Kurzschluss in seinem Blechgehirn. Selbst Bundeskanzler Friedrich Merz schaut neidisch auf die volle Auftragsbücher der Handwerker, während seine eigenen Umfragewerte bei der digitalen Steuererklärung schwächeln. Die Botschaft der Generation Z ist klar: Bevor uns ein Algorithmus ersetzt, lernen wir lieber, wie man eine Heizung entlüftet. Ein Laptop sieht nämlich ziemlich alt aus, wenn man mit ihm versucht, einen Nagel in die Wand zu schlagen. Am Ende des Tages bleibt eine einfache Wahrheit: Ein Algorithmus kann vieles berechnen, aber er wird niemals den besten Kaffee in der Frühstückspause kochen können.
Wirtschaft

Handwerk boomt: KI kann zwar programmieren, aber kein Klo reparieren

Das neue Ausbildungsjahr hat begonnen und viele junge Menschen entscheiden sich jetzt ganz bewusst für eine Lehre im Handwerk statt für ein Informatik-Studium. Die Bewerberzahlen steigen massiv an, weil Chatbots zwar Hausarbeiten schreiben, aber im Keller keine kaputten Rohre flicken können. Wer heute eine Ausbildung zum Klempner macht, hat einen krisensicheren Job. Ein Computer kann vielleicht die Relativitätstheorie erklären, aber er scheitert kläglich daran, eine Wand gerade zu verputzen. Die neue Angst vor der Künstlichen Intelligenz treibt die Jugend direkt unter die Spülbecken der Nation. Während Software-Entwickler um ihre Jobs bangen, sitzt der Azubi auf der Baustelle und lacht sich ins Fäustchen. Wenn der Roboter versucht, eine Steckdose zu montieren, bekommt er höchstens einen Kurzschluss in seinem Blechgehirn. Selbst Bundeskanzler Friedrich Merz schaut neidisch auf die volle Auftragsbücher der Handwerker, während seine eigenen Umfragewerte bei der digitalen Steuererklärung schwächeln. Die Botschaft der Generation Z ist klar: Bevor uns ein Algorithmus ersetzt, lernen wir lieber, wie man eine Heizung entlüftet. Ein Laptop sieht nämlich ziemlich alt aus, wenn man mit ihm versucht, einen Nagel in die Wand zu schlagen. Am Ende des Tages bleibt eine einfache Wahrheit: Ein Algorithmus kann vieles berechnen, aber er wird niemals den besten Kaffee in der Frühstückspause kochen können.

31.07.2026, 10:00 · Ausgabe Nr. 691

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Das neue Ausbildungsjahr beginnt. In Zeiten von Künstlicher Intelligenz suchen junge Menschen nach zukunftssicheren Jobs. Das Handwerk scheint davon zu profitieren: Die Bewerberzahl steigt. Von Ole Hilgert.

Quelle: tagesschau.de