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In der spanischen Exklave Ceuta sind mehr als 40.000 Menschen eingetroffen, weil sie auf eine offene Grenze hofften. Spanien hat zur Sicherung der Lage bereits Soldaten mobilisiert. Während die Regierung in Madrid noch Truppen zählt, freuen sich die ersten Souvenirhändler über den besten Sommer aller Zeiten. Der Ansturm in der Stadt ist mittlerweile so groß, dass die örtlichen Ämter überlegen, Wartemarken wie beim Berliner Bürgeramt zu verteilen. Bundeskanzler Friedrich Merz beobachtet die Lage kritisch von oben, vermutlich aus seinem Privatflugzeug, und fragt sich, ob die Menschen dort unten alle ein Visum oder zumindest eine Krawatte tragen. Die spanische Armee soll nun für Ordnung sorgen, hat aber Schwierigkeiten, weil die Soldaten vor lauter Menschenmassen keinen Platz zum Parken ihrer Panzer finden. Experten vermuten, dass die Gerüchte über die Grenzöffnung von einem Reisebüro gestartet wurden, das noch Restplätze für Ceuta loswerden wollte. Die Lage vor Ort bleibt angespannt, aber immerhin ist das Wetter schön und die Warteschlangen sind jetzt schon länger als vor dem neuesten iPhone-Verkaufsstart. Wenn das so weitergeht, muss Spanien Ceuta bald anbauen oder einfach nach oben stapeln.
Ausland

Rekordandrang in Ceuta: Erster Urlaubsort führt jetzt Wartemarken ein

In der spanischen Exklave Ceuta sind mehr als 40.000 Menschen eingetroffen, weil sie auf eine offene Grenze hofften. Spanien hat zur Sicherung der Lage bereits Soldaten mobilisiert. Während die Regierung in Madrid noch Truppen zählt, freuen sich die ersten Souvenirhändler über den besten Sommer aller Zeiten. Der Ansturm in der Stadt ist mittlerweile so groß, dass die örtlichen Ämter überlegen, Wartemarken wie beim Berliner Bürgeramt zu verteilen. Bundeskanzler Friedrich Merz beobachtet die Lage kritisch von oben, vermutlich aus seinem Privatflugzeug, und fragt sich, ob die Menschen dort unten alle ein Visum oder zumindest eine Krawatte tragen. Die spanische Armee soll nun für Ordnung sorgen, hat aber Schwierigkeiten, weil die Soldaten vor lauter Menschenmassen keinen Platz zum Parken ihrer Panzer finden. Experten vermuten, dass die Gerüchte über die Grenzöffnung von einem Reisebüro gestartet wurden, das noch Restplätze für Ceuta loswerden wollte. Die Lage vor Ort bleibt angespannt, aber immerhin ist das Wetter schön und die Warteschlangen sind jetzt schon länger als vor dem neuesten iPhone-Verkaufsstart. Wenn das so weitergeht, muss Spanien Ceuta bald anbauen oder einfach nach oben stapeln.

31.07.2026, 10:01 · Ausgabe Nr. 693

Original Nachricht

Medienberichten zufolge sollen mehr als 40.000 Migraten in die spanische Exklave Ceuta gelangt sein - auch befeuert von Gerüchten über eine Grenzöffnung. Spanien hat zusätzliche Soldaten mobilisiert. Von Stefan Ehlert.

Quelle: tagesschau.de