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In der Eurozone sind die Preise im Juli überraschend auf 2,9 Prozent geklettert und lassen den Geldbeutel ordentlich schwitzen. Wer im Juni noch dachte, das Leben wird billiger, stand im Juli fassungslos vor dem Supermarktregal. Experten sagen, dass alles genau so gekommen ist, wie sie es vorhergesagt haben. Das ist ein toller Trost für alle, die für eine Kugel Eis jetzt fast einen Kleinkredit aufnehmen müssen. Bundeskanzler Friedrich Merz beobachtet die Lage mit der Gelassenheit eines Mannes, der privat vermutlich eher selten im Discounter nach Pfandflaschen sucht. Finanzminister Lars Klingbeil schaut ebenfalls ganz genau hin, während die Bürger versuchen, aus einer einzigen Kartoffel ein Drei-Gänge-Menü zu zaubern. Die Inflation verhält sich aktuell wie ein schlecht erzogener Hund: Kaum dreht man sich kurz um, springt sie wieder am Bein hoch und frisst das Wurstbrot weg. Wenn das so weitergeht, ist der Euro bald so viel wert wie eine warme Cola auf einem Festival. Am Ende bleibt den Menschen im Juli nur eine einzige Hoffnung für den nächsten Einkauf. Vielleicht akzeptiert der Kassierer ja demnächst auch freundliches Lächeln oder alte Panini-Bilder als offizielles Zahlungsmittel.
Wirtschaft

Inflation steigt wieder: Euro-Preise jetzt so sportlich wie Kanzler Merz

In der Eurozone sind die Preise im Juli überraschend auf 2,9 Prozent geklettert und lassen den Geldbeutel ordentlich schwitzen. Wer im Juni noch dachte, das Leben wird billiger, stand im Juli fassungslos vor dem Supermarktregal. Experten sagen, dass alles genau so gekommen ist, wie sie es vorhergesagt haben. Das ist ein toller Trost für alle, die für eine Kugel Eis jetzt fast einen Kleinkredit aufnehmen müssen. Bundeskanzler Friedrich Merz beobachtet die Lage mit der Gelassenheit eines Mannes, der privat vermutlich eher selten im Discounter nach Pfandflaschen sucht. Finanzminister Lars Klingbeil schaut ebenfalls ganz genau hin, während die Bürger versuchen, aus einer einzigen Kartoffel ein Drei-Gänge-Menü zu zaubern. Die Inflation verhält sich aktuell wie ein schlecht erzogener Hund: Kaum dreht man sich kurz um, springt sie wieder am Bein hoch und frisst das Wurstbrot weg. Wenn das so weitergeht, ist der Euro bald so viel wert wie eine warme Cola auf einem Festival. Am Ende bleibt den Menschen im Juli nur eine einzige Hoffnung für den nächsten Einkauf. Vielleicht akzeptiert der Kassierer ja demnächst auch freundliches Lächeln oder alte Panini-Bilder als offizielles Zahlungsmittel.

31.07.2026, 13:02 · Ausgabe Nr. 696

Original Nachricht

Inmitten der unsicheren wirtschaftlichen Lage steigt die Inflation in der Eurozone im Juli auf 2,9 Prozent. Im Juni war die Inflation noch gesunken. Volkswirte hatten den Anstieg erwartet.

Quelle: tagesschau.de