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In Cupertino hat man eine revolutionäre Neuigkeiten verkündet, die das Leben aller Menschen verändern werden, deren Persönlichkeit primär aus einem leuchtenden Apfel auf der Glasrückseite besteht. Da die Integration Künstlicher Intelligenz in das iPhone nicht nur Unmengen an Strom, sondern vor allem die schmerzfreie Hybris der kalifornischen Führungsetage verschlingt, steigen die Preise in Regionen, in denen man normalerweise über den Erwerb von Mittelklassewagen oder kleineren griechischen Inseln nachdenkt. Tim Cook verspricht, dass das neue iPhone dank KI nun endlich selbstständig erkennt, wann sein Besitzer pleite ist, und daraufhin automatisch die Helligkeit dimmt, um den Anblick des leeren Bankkontos im Widerschein des Displays abzumildern. Wer bisher dachte, der Verzicht auf das Netzteil sei der Gipfel der Dreistigkeit gewesen, wird nun eines Besseren belehrt: Apple lässt sich die Simulation von kognitiven Fähigkeiten nun mit Aufschlägen bezahlen, die selbst die venezolanische Zentralbank vor Neid erblassen lassen. Es ist die ultimative Form der Evolution: Ein Gerät, das schlauer ist als sein Nutzer, kalkuliert dessen finanzielle Selbstaufgabe bereits beim Entriegeln per Face-ID ein. Die Preiserhöhung ist dabei lediglich ein pädagogisches Werkzeug, um den Pöbel wieder an seine natürliche Bestimmung zu erinnern: das andächtige Starren auf Produkte, die man sich nur leisten kann, wenn man eine Niere bei eBay Kleinanzeigen gegen ein Ladekabel in Zahlung gibt. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass Siri nun zwar Goethes Faust rezitieren kann, der Nutzer aber bald selbst zum Bettelarmband greifen muss, um das monatliche Cloud-Abo für seine KI-generierten Katzenbilder zu finanzieren.
Wirtschaft

Apple-Inflation: Künstliche Intelligenz macht iPhones nun so teuer wie echte Intelligenz

In Cupertino hat man eine revolutionäre Neuigkeiten verkündet, die das Leben aller Menschen verändern werden, deren Persönlichkeit primär aus einem leuchtenden Apfel auf der Glasrückseite besteht. Da die Integration Künstlicher Intelligenz in das iPhone nicht nur Unmengen an Strom, sondern vor allem die schmerzfreie Hybris der kalifornischen Führungsetage verschlingt, steigen die Preise in Regionen, in denen man normalerweise über den Erwerb von Mittelklassewagen oder kleineren griechischen Inseln nachdenkt. Tim Cook verspricht, dass das neue iPhone dank KI nun endlich selbstständig erkennt, wann sein Besitzer pleite ist, und daraufhin automatisch die Helligkeit dimmt, um den Anblick des leeren Bankkontos im Widerschein des Displays abzumildern. Wer bisher dachte, der Verzicht auf das Netzteil sei der Gipfel der Dreistigkeit gewesen, wird nun eines Besseren belehrt: Apple lässt sich die Simulation von kognitiven Fähigkeiten nun mit Aufschlägen bezahlen, die selbst die venezolanische Zentralbank vor Neid erblassen lassen. Es ist die ultimative Form der Evolution: Ein Gerät, das schlauer ist als sein Nutzer, kalkuliert dessen finanzielle Selbstaufgabe bereits beim Entriegeln per Face-ID ein. Die Preiserhöhung ist dabei lediglich ein pädagogisches Werkzeug, um den Pöbel wieder an seine natürliche Bestimmung zu erinnern: das andächtige Starren auf Produkte, die man sich nur leisten kann, wenn man eine Niere bei eBay Kleinanzeigen gegen ein Ladekabel in Zahlung gibt. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass Siri nun zwar Goethes Faust rezitieren kann, der Nutzer aber bald selbst zum Bettelarmband greifen muss, um das monatliche Cloud-Abo für seine KI-generierten Katzenbilder zu finanzieren.

18.06.2026, 13:01 · Ausgabe Nr. 70

Original Nachricht

Künstliche Intelligenz hebt Smartphones noch einmal auf ein ganz anderes Level. Doch das treibt auch die Kosten bei der Entwicklung und Produktion nach oben. Marktführer Apple kündigt nun Preiserhöhungen für iPhones und weitere Produkte an.

Quelle: tagesschau.de