
Putin schickt wieder Post aus der Luft nach Kiew
Russland hat in der letzten Nacht wieder viele Raketen und Drohnen auf die Hauptstadt Kiew gefeuert. Wladimir Putin scheint sein Hobby, die Nachbarn nachts mit lautem Knall zu wecken, einfach nicht aufgeben zu wollen. Während normale Menschen nachts Schafe zählen, zählt der Herr im Kreml wohl lieber Marschflugkörper auf dem Bildschirm. Es ist wie eine extrem schlechte Paketlieferung, die niemand bestellt hat und die leider immer durch das Dach kommt. Wolodymyr Selenskyj musste wieder einmal den Wecker gegen den Luftalarm tauschen, was die Laune in der Ukraine nicht gerade hebt. In Berlin schaut Außenminister Johann Wadephul derweil so streng in Richtung Osten, dass man meinen könnte, er wolle die Raketen allein durch seine Stirnfalten stoppen. Kanzler Friedrich Merz überlegt unterdessen wahrscheinlich schon, ob man die Flugabwehr nicht als Sonderausgabe von der Steuer absetzen kann. Der US-Präsident Donald Trump wird sicher bald behaupten, er hätte das alles mit einem einzigen Telefonat und einem Gutschein für einen Golfplatz geklärt. Bis dahin bleibt der Himmel über Kiew leider so hell erleuchtet wie ein Weihnachtsmarkt, nur dass die Geschenke hier niemand auspacken möchte. Man hofft nun darauf, dass Putin irgendwann die Lust am teuren Feuerwerk verliert oder ihm einfach die Batterien für seine Fernbedienung ausgehen.