
Brasilien züchtet Super-Mücken: Die Armee, die dich vorher fragt
Brasilien züchtet pro Woche 190 Millionen Mücken mit einem speziellen Bakterium, um die Ausbreitung von Dengue-Fieber zu stoppen. Die Idee ist so verrückt wie genial. Man bekämpft nervige Insekten einfach mit noch mehr nervigen Insekten. Das ist so, als würde man eine Feuerzangenbowle mit einem Flammenwerfer löschen. Diese neuen Super-Mücken sind quasi die netten Nachbarn unter den Blutsaugern. Sie tragen ein Bakterium in sich, das die Krankheit blockiert. Wenn sie sich paaren, kommt am Ende kein Virus raus, sondern nur noch harmlose Mini-Brummer. In Brasilien hofft man jetzt auf den großen Erfolg. Kritiker fragen sich allerdings, ob 190 Millionen Mücken pro Woche nicht etwas übertrieben sind. Das Land klingt bald wie ein kaputter Kühlschrank im Dauerbetrieb. Man stelle sich das beim Grillabend vor. Man wird zwar nicht krank, aber man braucht einen Gehörschutz und drei Fliegenklatschen gleichzeitig. Bundeskanzler Friedrich Merz beobachtet das Projekt angeblich sehr genau. Er überlegt wohl schon, ob man das Prinzip auf die Opposition übertragen kann. Einfach so viele CDU-Wähler züchten, bis die anderen Parteien vor lauter Summen gar nicht mehr zu Wort kommen. Am Ende gewinnen in Brasilien auf jeden Fall die Mücken. Sie sind jetzt offiziell Staatsangestellte mit Fluglizenz.