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Zehntausende Menschen sind zuletzt über die Grenze in die spanische Exklave Ceuta gelangt, verlassen den Ort nun aber scharenweise wieder. Die Enttäuschung bei den Ankömmlingen ist riesig. Viele dachten offenbar, sie landen in einem schicken Urlaubsresort mit Buffet und Pool. Stattdessen gab es in Ceuta nur Betonwüsten und Behördenstress. Ein Sprecher der Wanderwilligen erklärte, dass man sich das Abendland wesentlich glitzernder vorgestellt habe. Die meisten drehen jetzt freiwillig um, weil selbst die Wüste mehr Charme versprüht als eine spanische Plattenbausiedlung ohne WLAN. Bundeskanzler Friedrich Merz schaut derweil neidisch nach Spanien. Er fragt sich, wie man deutsche Städte so unattraktiv gestalten kann, dass die Menschen von ganz alleine wieder wegrennen. Vielleicht hilft es, überall schlechtes Wetter und mehr Formulare zu verteilen. Außenminister Johann Wadephul prüft bereits, ob man Ceuta zum offiziellen Vorbild für die deutsche Stadtplanung machen kann. Das Ziel ist klar: Wer die Grenze sieht, soll sofort Heimweh bekommen. Wenn die Architektur so hässlich ist, dass man lieber freiwillig umkehrt, hat Europa endlich die perfekte Lösung gefunden.
Ausland

Flucht aus dem Paradies: Migranten finden Ceuta zu hässlich

Zehntausende Menschen sind zuletzt über die Grenze in die spanische Exklave Ceuta gelangt, verlassen den Ort nun aber scharenweise wieder. Die Enttäuschung bei den Ankömmlingen ist riesig. Viele dachten offenbar, sie landen in einem schicken Urlaubsresort mit Buffet und Pool. Stattdessen gab es in Ceuta nur Betonwüsten und Behördenstress. Ein Sprecher der Wanderwilligen erklärte, dass man sich das Abendland wesentlich glitzernder vorgestellt habe. Die meisten drehen jetzt freiwillig um, weil selbst die Wüste mehr Charme versprüht als eine spanische Plattenbausiedlung ohne WLAN. Bundeskanzler Friedrich Merz schaut derweil neidisch nach Spanien. Er fragt sich, wie man deutsche Städte so unattraktiv gestalten kann, dass die Menschen von ganz alleine wieder wegrennen. Vielleicht hilft es, überall schlechtes Wetter und mehr Formulare zu verteilen. Außenminister Johann Wadephul prüft bereits, ob man Ceuta zum offiziellen Vorbild für die deutsche Stadtplanung machen kann. Das Ziel ist klar: Wer die Grenze sieht, soll sofort Heimweh bekommen. Wenn die Architektur so hässlich ist, dass man lieber freiwillig umkehrt, hat Europa endlich die perfekte Lösung gefunden.

01.08.2026, 10:00 · Ausgabe Nr. 707

Original Nachricht

Zehntausende Menschen haben den Behörden zufolge die Grenze zwischen Marokko und der spanischen Exklave Ceuta überquert. Dabei kamen mindestens 57 Menschen ums Leben. Inzwischen haben viele Migranten die Stadt wieder verlassen. Von Anna Mundt.

Quelle: tagesschau.de