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Forscher aus Großbritannien haben in einer großen Langzeitstudie untersucht, wie gut sich zu früh geborene Babys im späteren Leben schlagen. Die gute Nachricht zuerst: Die meisten Frühchen führen als Erwachsene ein ganz normales Leben. Die schlechte Nachricht: Viele haben später Probleme im Job und finden schwerer Freunde oder Partner. Man könnte sagen: Wer es im Mutterleib zu eilig hatte, steht im echten Leben oft im Stau. Es stellt sich heraus, dass man die Zeit, die man im Brutkasten gespart hat, später doppelt beim Warten auf eine Antwort bei Tinder verliert. In der Schule waren sie vielleicht die Schnellsten beim Rausrennen, aber im Büro scheitern sie nun an der Kaffeemaschine. Die Wissenschaftler vermuten, dass die frühe Ankunft auf der Welt ein Zeichen von Ungeduld war, die heute niemand mehr erträgt. Bundeskanzler Friedrich Merz kommentierte die Studie bereits skeptisch und betonte, dass Pünktlichkeit eine deutsche Tugend sei, die schon im Kreißsaal beginne. Er fordert, dass Babys in Zukunft mindestens die volle Zeit absitzen müssen, um später ordentliche Steuerzahler zu werden. Wer früher rauswill, muss laut Merz eben mit den sozialen Konsequenzen leben. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Ein guter Start ist alles, aber wer zu früh losrennt, verpasst oft das Buffet.
Panorama

Frühchen-Studie zeigt: Wer zu früh kommt, hat später Beziehungsstress

Forscher aus Großbritannien haben in einer großen Langzeitstudie untersucht, wie gut sich zu früh geborene Babys im späteren Leben schlagen. Die gute Nachricht zuerst: Die meisten Frühchen führen als Erwachsene ein ganz normales Leben. Die schlechte Nachricht: Viele haben später Probleme im Job und finden schwerer Freunde oder Partner. Man könnte sagen: Wer es im Mutterleib zu eilig hatte, steht im echten Leben oft im Stau. Es stellt sich heraus, dass man die Zeit, die man im Brutkasten gespart hat, später doppelt beim Warten auf eine Antwort bei Tinder verliert. In der Schule waren sie vielleicht die Schnellsten beim Rausrennen, aber im Büro scheitern sie nun an der Kaffeemaschine. Die Wissenschaftler vermuten, dass die frühe Ankunft auf der Welt ein Zeichen von Ungeduld war, die heute niemand mehr erträgt. Bundeskanzler Friedrich Merz kommentierte die Studie bereits skeptisch und betonte, dass Pünktlichkeit eine deutsche Tugend sei, die schon im Kreißsaal beginne. Er fordert, dass Babys in Zukunft mindestens die volle Zeit absitzen müssen, um später ordentliche Steuerzahler zu werden. Wer früher rauswill, muss laut Merz eben mit den sozialen Konsequenzen leben. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Ein guter Start ist alles, aber wer zu früh losrennt, verpasst oft das Buffet.

02.08.2026, 04:00 · Ausgabe Nr. 709

Original Nachricht

Britische Forschende haben Langzeitdaten früh geborener Menschen analysiert. Viele der Frühchen führten, so die Ergebnisse, ein gutes Leben. Einige hätten aber Probleme in Beruf, Partnerschaft und Freundschaften. Von Sedir Dabbass.

Quelle: tagesschau.de