
Leere Kassen: Städte machen Atmen bald zur kostenpflichtigen Sonderleistung
Viele deutsche Städte und Gemeinden erhöhen aktuell drastisch die Gebühren für Parken, Abwasser und Müllabfuhr, weil ihre Kassen komplett leer sind. Wer in der Innenstadt parken will, muss inzwischen einen Kleinkredit aufnehmen oder seine Niere als Pfand hinterlegen. Die Müllabfuhr kommt zwar seltener, kostet dafür aber so viel wie ein Luxus-Catering. Bundeskanzler Friedrich Merz empfiehlt Bürgern bereits, das Abwasser einfach privat zu sammeln und daraus hochwertigen Bio-Wein für den Eigenbedarf zu keltern. Vizekanzler Lars Klingbeil prüft derweil, ob man das Ausatmen von CO2 in der Fußgängerzone nicht als gewerbliche Luftverschmutzung besteuern kann. In manchen Kommunen ist es mittlerweile günstiger, sein Auto direkt als Schrott zu spenden, statt ein Ticket für eine Stunde Parken zu ziehen. Wenn das so weitergeht, wird der gelbe Sack bald zum exklusiven Mode-Accessoire für Reiche. Wer sich gegen die hohen Gebühren wehren will, hat nur eine Chance: Einfach den Müll im Wohnzimmer lagern und im Waschbecken nur noch einmal im Monat weinen. So sparen Sie Wasser und die Müllabfuhr muss gar nicht erst kommen. Deutschland wird zum Land der Heimscheißer und Stillsteher, weil jede Bewegung das Stadtsäckel füllt. Am Ende bleibt uns wohl nur noch die Flucht in den Wald, aber da kostet das Moos-Betreten sicher auch bald eine satte Gebühr.