
NATO 3.0: US-Generalabo gekündigt – Europa plant Verteidigung mit Soft-Air-Waffen und bösen Briefen
Generalsekretär Mark Rutte hat es nun amtlich gemacht: Die USA stellen das kostenlose Premium-Abonnement für die europäische Gemütlichkeit ein. Der neue US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, ein Mann, dessen militärisches Verständnis offenbar direkt aus einer Reality-Show für taktische Haargel-Anwendung entsprungen ist, fordert eine NATO 3.0. Das bedeutet in der Praxis wohl, dass Europa künftig nicht mehr unter dem nuklearen Schutzschirm der USA schläft, sondern unter einem löchrigen Regenschirm aus deutscher Bürokratie und französischer Arroganz. Wenn die Amerikaner ihre Streichpläne konsequent durchziehen, wird die Bundeswehr bald nicht mehr mit Panzern, sondern mit Klagen wegen Lärmbelästigung gegen Invasoren vorgehen müssen. Rutte versucht derweil, Optimismus zu verbreiten, während man in Brüssel bereits darüber nachdenkt, ob man die Verteidigungsausgaben auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts oder einfach auf zwei Prozent der Hoffnung reduzieren soll. Die Pointe ist so subtil wie ein US-Flugzeugträger im Bodensee: Während wir noch darüber diskutieren, ob Gender-Sterne auf Marschflugkörpern die Zielgenauigkeit erhöhen, hat Washington bereits den Stecker der Hüpfburg gezogen, in der wir seit 1945 hüpfen. Europa steht nun da wie ein verwöhntes Scheidungskind, dem der Vater gerade erklärt hat, dass das Pony jetzt leider durch eine gebrauchte Luftpumpe ersetzt wird. Wenn Hegseth sagt, Europa müsse stärker werden, meint er eigentlich: Wir liefern die Waffen, ihr liefert das Geld und im Zweifelsfall verteidigt ihr euch bitte mit einem strengen Blick und der EU-Datenschutzgrundverordnung.