
Bettensteuer für Fortgeschrittene: EU reguliert den digitalen Schlüsselkasten
In Brüssel hat man erkannt: Der durchschnittliche Europäer wohnt mittlerweile bevorzugt in der Besenkammer, während das Wohnzimmer als Boutique-Apartment für Instagram-Touristen fungiert. Die EU-Kommission plant nun einheitliche Regeln gegen Airbnb & Co, um den Mietwahnsinn in Paris oder Venedig zu stoppen – oder zumindest bürokratisch so zu veredeln, dass man für die Untervermietung des Sofas künftig ein dreijähriges Studium der Verwaltungswissenschaften benötigt. Während Friedrich Merz noch überlegt, ob man Sozialwohnungen nicht effizienter durch Aktiendepots ersetzen könnte, schafft Brüssel Fakten. Ziel ist eine Transparenz, die so gläsern ist wie die Duschkabinen in Berliner Micro-Apartments. Endlich müssen Plattformen Daten teilen, damit Kommunen wissen, wer in der Altbauwohnung wohnt – der Mieter oder eine Reisegruppe aus Shanghai, die den Müllschlucker für einen modernen Kunstschrein hält.