
Richter in Roben: Supreme Court prüft, ob Trump über dem Urknall steht
In Washington bereitet man sich auf die endgültige Heiligsprechung der juristischen Immunität vor, während die Verfassungsrichter des Supreme Court prüfen, ob Donald Trump eigentlich die physikalischen Gesetze erfunden hat oder lediglich deren oberster Aufseher ist. Die konservative Mehrheit im Gericht, die Trump mit der Präzision eines Immobilienhais zusammengekauft hat, steht nun vor der titanischen Aufgabe, Loyalität so zu verpacken, dass es nicht nach Korruption, sondern nach Tradition klingt. Es geht um die zentrale Frage: Darf ein Ex-Präsident ein Kapitol stürmen lassen, solange er dabei eine Krawatte trägt, die länger ist als sein Sündenregister? Insider vermuten, dass die Richter Alito und Thomas bereits an einer Begründung feilen, die das Weiße Haus rechtlich in eine intergalaktische Zone außerhalb jeder Gerichtsbarkeit verwandelt, in der nur noch das Recht des lautesten Golfspielers gilt. Die juristische Gratwanderung ist beachtlich: Man möchte Trump zwar die Freiheit schenken, das Land in eine persönliche Erbhof-Autokratie zu verwandeln, dabei aber bitteschön den Anschein wahren, man folge den Gründervätern und nicht bloß den Überweisungen konservativer Milliardäre. Sollte das Gericht tatsächlich gegen ihn entscheiden, wäre das für Trump wohl die größte Überraschung seit der Entdeckung, dass man für Steuern tatsächlich Geld bezahlen muss. Am Ende wird die Entscheidung vermutlich so ausfallen, dass Trump zwar nicht offiziell Gott ist, aber zumindest das Recht hat, alle zehn Gebote durch eine einseitige Executive Order als lästige Empfehlungen aus der Bronzezeit zu streichen.