← Zur Übersicht
In der Generaldebatte kam es zum erwarteten Zusammentreffen zweier Egos, die jeweils glauben, das Monopol auf das Wort 'Volk' gepachtet zu haben. Friedrich Merz warf Alice Weidel Destruktivität vor – ein Vorwurf, der in etwa so überraschend kommt wie die Erkenntnis, dass Wasser nass ist. Während der Kanzler mit dem rhetorischen Florett focht, das er vorsichtshalber gegen einen stabilen Gehstock aus deutscher Eiche getauscht hatte, reagierte die AfD-Chefin mit der gewohnten Mischung aus Opferrolle und Schnappatmung. Bundestagspräsidentin Bas musste mehrfach intervenieren, da der Lärmpegel zeitweise die Dezibelwerte einer durchschnittlichen Triebwerkswartung überstieg. Es bleibt die Erkenntnis: Im Parlament wird mittlerweile so konstruktiv gestritten wie in einer Scheidungsanhörung, bei der es nur noch um die Aufteilung der benutzten Kaffeekapseln geht.
Inland

Flugangst im Plenum: Merz bekämpft Rechtsaußen mit Spiegelreflexen

In der Generaldebatte kam es zum erwarteten Zusammentreffen zweier Egos, die jeweils glauben, das Monopol auf das Wort 'Volk' gepachtet zu haben. Friedrich Merz warf Alice Weidel Destruktivität vor – ein Vorwurf, der in etwa so überraschend kommt wie die Erkenntnis, dass Wasser nass ist. Während der Kanzler mit dem rhetorischen Florett focht, das er vorsichtshalber gegen einen stabilen Gehstock aus deutscher Eiche getauscht hatte, reagierte die AfD-Chefin mit der gewohnten Mischung aus Opferrolle und Schnappatmung. Bundestagspräsidentin Bas musste mehrfach intervenieren, da der Lärmpegel zeitweise die Dezibelwerte einer durchschnittlichen Triebwerkswartung überstieg. Es bleibt die Erkenntnis: Im Parlament wird mittlerweile so konstruktiv gestritten wie in einer Scheidungsanhörung, bei der es nur noch um die Aufteilung der benutzten Kaffeekapseln geht.

09.09.2026, 10:00 · Ausgabe Nr. 830

Original Nachricht

Hoher Lärmpegel, viele Zwischenrufe, scharfe Attacken: In der Generaldebatte des Bundestags haben sich AfD-Chefin Weidel und Kanzler Merz ein hartes Rededuell geliefert. Auch die Bundestagspräsidentin muss eingreifen.

Quelle: tagesschau.de