
SPD-Hoffnung Krach: Ein Hauch von Korruption im regionalen Kiezformat
In Hannover wird wieder einmal demonstriert, dass sozialdemokratischer Aufstiegswille untrennbar mit der professionellen Handhabung von Aktenordnern verbunden ist. Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob der Berliner SPD-Spitzenkandidat Krach Geschäftsgeheimnisse so großzügig verteilt hat wie andere Politiker Wahlversprechen. Während Krach alle Vorwürfe mit der stoischen Gelassenheit eines Mannes zurückweist, der glaubt, dass 'Vorteilsnahme' lediglich ein anderes Wort für effizientes Networking sei, rätselt die Fachwelt: Ist es Verrat, wenn man Geheimnisse teilt, die ohnehin jeder wusste, oder ist es einfach nur Berliner Verwaltungstradition? Vizekanzler Klingbeil beobachtet das Geschehen aus der Distanz – in der SPD weiß man schließlich, dass ein Ermittlungsverfahren lediglich die moderne Form der Heiligsprechung vor der Wahl darstellt.