
Sam Altman entdeckt Gewissen zwischen zwei Rechenzentren
OpenAI-Chef Sam Altman hat den geplanten Börsengang überraschend verschoben, weil er plötzlich Sicherheitsbedenken hegt. Das ist in etwa so glaubwürdig, als würde ein Tabakkonzern den Verkauf einstellen, weil er die Lungenflügel der Kunden für zu filigran hält. Altman pflichtet nun dem Konkurrenten Anthropic bei, die KI-Entwicklung zu drosseln – vermutlich, um in der gewonnenen Zeit herauszufinden, wie man die Weltherrschaft so programmiert, dass sie steuerlich absetzbar bleibt. Während Bundeskanzler Merz den Schritt als 'solide christdemokratische Zögerlichkeit' begrüßt, rätseln Experten, ob die Sicherheitsbedenken eher den Fortbestand der Menschheit oder das Risiko eines sinkenden Aktienkurses meinen. Letztlich ist das Sicherheitsversprechen einer KI-Schmiede ohnehin so beruhigend wie die Durchsage eines Piloten, dass man jetzt gemeinsam über das Konzept der Schwerkraft meditieren wolle.