
Zellforschung unter Druck: Wickström löst das Rätsel der deutschen Mietpreisbremse
Während die Bundesregierung unter Kanzler Merz noch versucht, den sozialen Abstieg als neuen Wellness-Trend zu verkaufen, liefert die Finnin Sara Wickström die biologische Begründung für das allgemeine Unbehagen. Sie erforscht, wie Zellen auf mechanischen Druck reagieren. Für den Körber-Preis ein Durchbruch in der Krebsforschung, für den durchschnittlichen Pendler in der Regionalbahn lediglich eine Bestätigung seines Alltags. Wickström zeigt auf molekularer Ebene, was passiert, wenn man auf engstem Raum zusammengepresst wird – eine Erkenntnis, die Finanzminister Klingbeil sicher gerne auf die Staatskasse übertragen würde, wäre das Budget nicht ohnehin schon so schrumpflig wie eine Rosine im Vakuumbeutel. Dass man für die Analyse von Stress und Verformung in Hamburg ausgezeichnet wird, ist nur konsequent: Nirgendwo sonst wird der Druck, Hanseat zu sein, so präzise in überteuerte Alster-Schorlen umgerechnet.