
Warren Buffett übergibt sein Lebenswerk an vielversprechenden 71-jährigen Nachwuchs
Endlich frischer Wind im Hause Berkshire Hathaway: Der erst 96-jährige Warren Buffett hat beschlossen, dass die Jugend das Ruder übernehmen muss. Sein Sohn Howard, ein dynamischer Jungspund von 71 Jahren, darf nun endlich den Vorsitz des Verwaltungsrats übernehmen – ein Karrieresprung, für den manch anderer bereits seit einem Jahrzehnt den Rentenbescheid im Aktenkoffer wärmt. Buffett Senior, der das Orakel von Omaha so beharrlich verkörpert wie eine Schildkröte die Langsamkeit, wird sich jedoch nicht gänzlich zurückziehen. Er bleibt dem Imperium als mahnende Instanz erhalten, damit der Junior beim Ausgeben der Milliarden nicht versehentlich in jugendliche Leichtsinnigkeiten wie eine neue Lesebrille investiert. In einer Welt, in der Donald Trump und Friedrich Merz als die Zukunft gelten, ist dieser Generationenwechsel so radikal wie der Austausch einer 60-Watt-Glühbirne gegen eine mit 61 Watt.