
Frieden in Sicht: Berlin sagt Überfall fremder Athleten vorsorglich ab
Nach intensiver Prüfung der Berliner Verwaltungskapazitäten hat der Senat die Olympia-Bewerbung zurückgezogen. Man wolle den Weltfrieden nicht durch die Konfrontation internationaler Spitzensportler mit der Berliner S-Bahn gefährden. Zudem verweist das Rathaus auf das Ergebnis der Abgeordnetenhauswahl: Eine Stadt, die drei Anläufe braucht, um einen gültigen Stimmzettel in eine Urne zu werfen, sollte nicht versuchen, zehntausend Menschen gleichzeitig über Hürden springen zu lassen. Bundeskanzler Friedrich Merz begrüßte den Schritt diskret; er spare die Subventionen lieber für eine Flugtaxi-Flotte, die Berlin direkt überfliegt. Die Entscheidung ist so konsequent wie das Berliner Bauwesen: Bevor man den ersten Spatenstich setzt, erklärt man das Projekt zur historischen Ruine. Damit bleibt Berlin, was es immer war: Weltmeister im Vornehmen und Vizemeister im Durchführen.