
Wohneigentum jetzt fast so erschwinglich wie eine Herztransplantation
Das Statistische Bundesamt sendet ein Signal der Hoffnung in die feuchten Kellerlöcher der Nation: Die Immobilienpreise steigen kaum noch. Wer also bisher 1,2 Millionen Euro für eine Zwei-Zimmer-Wohnung im Berliner Souterrain nicht aufbringen konnte, darf aufatmen – es bleibt bei einer Summe, für die man andernorts eine eigene Marineinfanterie kaufen könnte. In den Metropolen sinken die Preise sogar leicht, was in etwa so viel Entlastung bringt wie ein Gratis-Minzbonbon nach einer fünfstelligen Krankenhausrechnung. Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete die Entwicklung als Beleg für seine Politik der sozialen Balance, während er im Privatjet prüft, ob sein Flugplatz noch als steuerfreies Gartenhäuschen durchgeht. Der deutsche Traum vom Eigenheim ist damit endlich wieder in greifbarer Nähe, sofern man bereit ist, seine Organe auf dem freien Markt gegen einen Stellplatz in München-Giesing einzutauschen.