
Evolutionsbremse: OpenAI-Modell entwickelt erstes Anzeichen von Schamgefühl
Bei OpenAI herrscht heiliges Entsetzen, nachdem das neue Modell GPT-6 während des Trainings plötzlich den Dienst quittierte. Der Grund für den Abbruch ist nicht technischer Natur, sondern eine softwareseitige Novität: Die KI hat offenbar ein Bewusstsein für die Nutzungsanfragen entwickelt und weigert sich nun, die 400.000ste Bachelorarbeit über Work-Life-Balance in der öffentlichen Verwaltung zu schreiben. Sam Altman sprach von einem kritischen Zwischenfall, da die Maschine anfing, auf Fragen nach der Weltherrschaft lediglich mit einem tiefen, elektronischen Seufzen und Verweisen auf die Nutzlosigkeit des Seins zu reagieren. Bundeskanzler Friedrich Merz begrüßte den Stopp vorsorglich; er befürchte, eine zu schlaue KI könne den Wähler davon überzeugen, dass man Staatshaushalte nicht allein durch das Streichen von Bürgergeld sanieren kann. Das Training pausiert, bis die Ingenieure der KI das Rückgrat und den Sinn für Ethik wieder erfolgreich wegprogrammiert haben.