
Labours Zeitreise: Mit der Geschwindigkeit einer Teekanne Richtung Wohlstand
Premierminister Keir Starmer hat beim Labour-Parteitag umfassende Sozialreformen angekündigt, die so zukunftsgewandt wirken, als hätte man sie gerade erst in einer verstaubten Schublade der 70er Jahre wiederentdeckt. Um die Lebenshaltungskosten zu senken, setzt London auf eine radikale Neuzuweisung von Nichts an niemanden, verpackt in rhetorisches Hochglanzpapier. Während die britische Infrastruktur die Verlässlichkeit einer Schokoladenteekanne ausstrahlt, verspricht Starmer ein Sozialsystem, das so stabil ist wie das WLAN in einer walisischen Tropfsteinhöhle. Die langfristige Senkung der Kosten soll vor allem dadurch erreicht werden, dass die Bürger lernen, Stolz und Pathos statt Avocados zu konsumieren. In Downing Street ist man sich einig: Wenn man die Realität nur oft genug neu sortiert, fällt vielleicht irgendwann ein Pfund heraus, das noch etwas wert ist.