
Heimatschutz übt Ernstfall: Mit der Warnweste gegen das Ende der Zivilisation
In einer Zeit, in der das Internet aus dem Weltraum kommt, verteidigt die neue Heimatschutzdivision das deutsche Vaterland dort, wo es am verwundbarsten ist: unter einer maroden Autobahnbrücke bei Herford. Die Übung im öffentlichen Raum bewies eindrucksvoll, dass ein Bataillon Reservisten in Flecktarn selbst gegen modernste Drohnenschwärme immun ist, solange man diese einfach mit strengem Blick und dem Ausfüllen von Passierscheinen ignoriert. Während Bundeskanzler Merz den Schutz kritischer Infrastruktur zur Chefsache erklärt, lernten die Freiwilligen vor Ort die wichtigste Lektion moderner Kriegsführung: Der wahre Feind des Heimatschutzes ist nicht der Saboteur, sondern der uneinsichtige Pendler im VW Passat, der trotz Absperrung zur Spätschicht will. Ein taktischer Erfolg auf ganzer Linie, der zeigt, dass Deutschland für den Spannungsfall bereit ist, sofern dieser zwischen 08:00 und 17:00 Uhr stattfindet.