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Bundeskanzler Friedrich Merz ist zu einem Solidaritätsbesuch in Kiew eingetroffen, um über weitere militärische Unterstützung zu beraten. Nach der Landung mit seinem Privatjet auf einer provisorischen Piste betonte Merz, dass Freiheit vor allem die Freiheit des Marktes bedeute und Schützenpanzer letztlich auch nur Leasingobjekte mit erhöhtem Verschleiß seien. Die von Russland ausgesprochenen Reisewarnungen ignorierte der Kanzler gewohnt schneidig; er wies darauf hin, dass die Flugverbotszone über der Ukraine für Inhaber einer Gold-Kreditkarte ohnehin nur als unverbindliche Empfehlung gelte. Regierungssprecher deuteten an, dass Merz dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj ein innovatives Kreislaufmodell vorgeschlagen habe: Waffenlieferungen gegen die exklusive Lizenz für die Kiewer Parkraumbewirtschaftung. Sollte die Offensive stocken, erwäge das Kanzleramt zudem, die russische Armee einfach durch ein langwieriges Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung moralisch zu zermürben. Am Ende des Gesprächs versprach Merz, die Ukraine so lange zu unterstützen, bis die erste Filiale der Sauerländer Sparkasse in Mariupol eröffnet.
Ausland

Merz in Kiew: Kanzler prüft Übernahme der Ukraine durch Mittelstand

Bundeskanzler Friedrich Merz ist zu einem Solidaritätsbesuch in Kiew eingetroffen, um über weitere militärische Unterstützung zu beraten. Nach der Landung mit seinem Privatjet auf einer provisorischen Piste betonte Merz, dass Freiheit vor allem die Freiheit des Marktes bedeute und Schützenpanzer letztlich auch nur Leasingobjekte mit erhöhtem Verschleiß seien. Die von Russland ausgesprochenen Reisewarnungen ignorierte der Kanzler gewohnt schneidig; er wies darauf hin, dass die Flugverbotszone über der Ukraine für Inhaber einer Gold-Kreditkarte ohnehin nur als unverbindliche Empfehlung gelte. Regierungssprecher deuteten an, dass Merz dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj ein innovatives Kreislaufmodell vorgeschlagen habe: Waffenlieferungen gegen die exklusive Lizenz für die Kiewer Parkraumbewirtschaftung. Sollte die Offensive stocken, erwäge das Kanzleramt zudem, die russische Armee einfach durch ein langwieriges Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung moralisch zu zermürben. Am Ende des Gesprächs versprach Merz, die Ukraine so lange zu unterstützen, bis die erste Filiale der Sauerländer Sparkasse in Mariupol eröffnet.

04.10.2026, 06:00 · Ausgabe Nr. 903

Original Nachricht

Bundeskanzler Merz ist zu einem Solidaritätsbesuch in Kiew eingetroffen. Dabei soll es auch um weitere militärische Unterstützung gehen. Zuvor hatte Russland vor Reisen in die Ukraine gewarnt.

Quelle: tagesschau.de