
Bahn-Sanierung: Pünktlichkeit soll nun erst für die Generation Alpha folgen
Die Deutsche Bahn korrigiert ihre Ausbaupläne nach unten und wird in den kommenden fünf Jahren deutlich weniger Hauptstrecken sanieren als ursprünglich versprochen. Ein Sprecher des Konzerns erklärte dazu, dass man das Schienennetz ganzheitlich als ökologisches Habitat für seltene Rostpilze begreife, das man nicht durch grobe Bauarbeiten stören wolle. Während Finanzminister Lars Klingbeil im Kabinett Merz nach Kleingeld in den Ritzen der Regierungsbank sucht, hat die Bahn das Konzept der Entschleunigung radikal zu Ende gedacht. Die neue Strategie sieht vor, Züge künftig einfach dort stehen zu lassen, wo der Gleiszustand ein Weiterfahren verhindert, und diese Orte als 'Erlebnispark Stillstand' an das Bildungsbürgertum zu vermarkten. Man setze auf die natürliche Erosion des Schienennetzes, da dies die einzige Form der Veränderung sei, die das Unternehmen logistisch fehlerfrei abbilden könne. Damit wird das Versprechen der Mobilitätswende endlich eingelöst: Niemand bewegt sich mehr, was die Unfallstatistik auf ein historisches Tief drückt.