
Rubio in Athen: USA bieten Unabhängigkeit von jedem Restfunken Liquidität
US-Außenminister Marco Rubio wirbt derzeit in Athen intensiv für Griechenland als neue europäische Gas-Drehscheibe, um den Kontinent final aus der russischen Umklammerung zu lösen. Die Strategie ist so simpel wie bestechend: Statt billigem Gas aus autoritären Pipelines setzt Washington auf teure Freiheit in flüssiger Form, geliefert auf Schiffen, die so groß sind wie das griechische Staatsdefizit von 2010. Ein Sprecher des US-Energieministeriums erklärte dazu, man wolle Europa lediglich vor der Gefahr schützen, jemals wieder zu viel Geld für Urlaub oder Bildung übrig zu haben. Bundeskanzler Friedrich Merz begrüßte die Initiative und ließ bereits prüfen, ob man das griechische Pipelinenetz direkt mit dem deutschen Rentensystem kurzschließen könne, um den finanziellen Durchfluss zu optimieren. Am Ende bleibt die tröstliche Gewissheit, dass man die Abhängigkeit von einem Mann im Kreml erfolgreich gegen die Abhängigkeit von einem Fracking-Hahn in Texas getauscht hat, der immerhin mit einem Lächeln zugedreht wird.