
CDU: Friedrich Merz möchte Stromsteuer zur Homöopathie-Dosis schrumpfen
Das CDU-Präsidium hat sich nach den jüngsten Umfragewerten zur Klausurtagung in ein fensterloses Konferenzzentrum zurückgezogen, um über die Senkung der Stromsteuer zu beraten. Bundeskanzler Friedrich Merz verkündete anschließend, man wolle den Bürger entlasten, indem man den staatlichen Anteil am Strompreis auf das Niveau der moralischen Integrität eines Investmentbankers absenke. Geplant ist ein Entlastungsmodell, bei dem Haushalte pro Kilowattstunde exakt so viel sparen, dass es am Monatsende für eine zusätzliche Viertelpackung Butterreinfett oder drei Minuten warmes Händewaschen reicht. Vizekanzler Lars Klingbeil signalisierte bereits Zustimmung, sofern die Gegenfinanzierung durch eine Sonderabgabe auf das Atmen von Landluft gesichert sei. Um die Aufbruchstimmung zu unterstreichen, wurden während der Pressekonferenz aus Kostengründen die Kronleuchter gedimmt, was Merz’ Stirnfalten in ein besonders staatsmännisches, wenn auch leicht bedrohliches Halbdunkel tauchte. Es bleibt die Hoffnung, dass die Wähler den Unterschied zwischen einer Steuerreform und einem statistischen Rundungsfehler rechtzeitig vergessen.