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Mutmaßlicher Sabotageakt in Polen: Wadephul fordert engere Zusammenarbeit
Ausland

Wadephul: Sabotage-Schutz durch europaweite Pflicht zum gegenseitigen Anschauen

Nach mutmaßlichen Sabotageakten in Polen, deren Spuren nach Deutschland führen, fordert Außenminister Johann Wadephul eine Vertiefung der europäischen Sicherheitsarchitektur auf das Niveau einer lückenlosen WG-Aufsicht. Die Verdächtigen konnten bisher ungehindert Grenzen überschreiten, was Wadephul als eklatantes Versagen der biometrischen Höflichkeit wertet. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes erläuterte, dass man Sabotage künftig durch eine EU-weite Vernetzung von Bewegungsprofilen und privatem Browserverlauf verhindern wolle, wobei der Datenschutz durch ein einfaches Versprechen der Behörden gewahrt bleibe. Ziel sei ein Europa, in dem man schon vor dem Zerschneiden eines Glasfaserkabels eine freundliche Push-Benachrichtigung erhält, ob das wirklich eine gute Idee sei. Am Ende des Tages schützt uns vor hybrider Kriegsführung ohnehin nur das deutsche Formularwesen, an dem jede feindliche Zelle spätestens bei der Anmeldung des Zweitwohnsitzes verzweifelt.

13.10.2026, 14:00 · Ausgabe Nr. 922

Original Nachricht

Ein mutmaßlicher Sabotageakt in Polen, die Verdächtigen leben in Deutschland: Außenminister Wadephul fordert eine noch engere europäische Zusammenarbeit gegen derartige Attacken. Zu dem Fall wurden weitere Details bekannt.

Quelle: tagesschau.de